Wie selbstverständlich legen die Hühner in unserer Geschichte silberne und goldene Eier. Nur eines, das Unglückshuhn, legt gar keine Eier. Nicht mal ein weißes! Nicht verwunderlich, dass dieser Nichtsnutz auf dem Hühnerhof von den fleißigen Eierlegerinnen verachtet wird. Auch der Hahn bringt kein Mitgefühl auf. So ist dieses Huhn ein rechtes Unglückshuhn und zu allem Übel, glaubt es auch daran. Nichts kann gelingen. Auch der Herr der Hühner, der Zauberer Adrian, kann das Unglückshuhn nicht trösten, selbst wenn er ihm erzählt, dass es einmal ganz berühmt werden würde. Doch als die Prinzessin des Reiches sterbenskrank wird, zögert es keinen Moment und rettet sie unter Einsatz seines Lebens vor dem sicheren Tod.
Jetzt könnte das Leben schön sein, als preisgekröntes Huhn des königlichen Hofes. Doch unser Unglückshuhn schlägt allen Glanz und alle Ehren aus, um zufrieden zu seinem Herren zurück zu kehren und von Stund an ein Glückshuhn zu sein.
In einem clownesken Spiel zweier Möchtegernzauberer mit König, Prinzessin, vielen Hühnern, dem Hahn und viel Zauberei geht es um die Erkenntnis, auf individuelle Begabungen zu vertrauen. Auch wenn sie Zeit brauchen, um zur Entfaltung zu gelangen!

