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Halpern & Johnson

von Lionel Goldstein

ins Deutsche übersetzt von Ulrike Syha.

Ein Friedhof und eine folgenreiche Begegnung zweier Männer... Nach dreißig Jahren Ehe nimmt Joseph Halpern am Grab Abschied von seiner geliebten Frau Flo. Als sich ein unbekannter Mann dem Grab mit einem Blumenstrauß nähert, ist er erst irritiert, doch es beginnt für ihn ein Blick in die Vergangenheit seiner Frau. Der Unbekannte ist Dennis Johnson, der ebenfalls Abschied von Florence – wie er sie nennt – nehmen möchte. Die beiden Männer kommen ins Gespräch und reden – über eine Frau, die beide zu kennen glaubten. Gemeinsam ergründen Sie das Leben der Frau, mit der sie ihr ganzes Leben verbrachten. Heftige Gefühlsstürme überkommen die beiden betagten Männer über das Gehörte. Eine Enthüllung jagt die nächste. Johnson hatte eine dreijährige Beziehung mit Florence vor ihrer Ehe mit Halpern. Bis zu ihrem Tod verband Flo und Johnson eine platonische Freundschaft, mit regelmäßigen Treffen und bisweilen intimen Gesprächen über Dinge, über die sie mit ihren Ehepartnern nicht reden konnten oder wollten. Mit wachsendem Staunen und noch größerer Wut hört Halpern von einer ihm völlig unbekannten Seite seiner Frau. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass nicht die Zeit das Maß des Lebens ist, sondern die Gefühle und Erinnerungen, von denen es eine Menge gibt.

„[...] Eine zutiefst berührende, teils aber auch unfassbar komische Trauerarbeit!“, Wiener Kurier

„[...] Eine wirklich gelungene Inszenierung. [...] Es ist wirklich sehenswert, wie sich die beiden Herren im vorgerückten Alter die Bälle zuspielen. Berliner Morgenpost

„Aus der bizarren Erstbegegnung der ungleichen Kavaliere entspinnt sich ein delikat-humorvolles Gespräch über die Liebe und das Leben.“, kulturkurier.de

Regie: Bettina Rehm
Bühne: Fred Berndt
Kostüm: Silke Killmer, Viola Matthies

Joseph Halpern: Hans Peter Korff
Dennis Johnson: Michael Schanze