| Guillaume Connesson »Age of Darkness« |
| Jens Marggraf »Sidera Medicea« |
| Christoph Reuter Uraufführung |
| John Williams »Unheimliche Begegnung der dritten Art«, Filmmusik |
| Dirigent: Daniel Carlberg |
Am 10. November um 19.30 Uhr findet im Elbe-Werk Roßlau ein weitere Veranstaltung statt, die sich mit den Sternen und Planeten befasst. Auch in dem Konzertprogramm „Klang Kosmos II“ werden die vertonten Himmelskörper mit Projektionen sichtbar gemacht. Es spielt die Anhaltische Philharmonie unter der Leitung von Daniel Carlberg.
400.000 Jahre nach dem Urknall wird das dunkle Universum zum ersten Mal von neu entstehenden Sternen erleuchtet. In „A Glimmer in the Age of Darkness“ beschreibt Guillaume Connesson diese Sternengeburt in schillernden Farben. 90 Jahre nach Gustav Holsts „Planeten“ werden jetzt auch die Monde des Jupiter hörbar. Jens Marggraf bringt sie in „Sidera Medicea“ zum Klingen. Die Himmelsscheibe von Nebra gilt als die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung und als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus der Bronzezeit. Seit 2002 gehört sie zum Bestand des Landesmuseums für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle. Der Dessauer Komponist Christoph Reuter hat in einem Auftragswerk für das IMPULS Festival der Himmelsscheibe mit vier Kontrabässen und einem Klavier eine hörbare Dimension hinzugefügt. Die Aufforderung in Stephen Spielbergs Blockbuster „Unheimliche Begegnung der dritten Art“, sich auf das Unbekannte einzulassen und damit in Kontakt zu treten, klingt zugleich wie eine Einladung, sich für Neue Musik zu öffnen. Deshalb schließt IMPULS-Extra mit John Williams´ berühmtem Soundtrack zu diesem Film.
Siehe auch: impulsfestival.de
