Sabine Meyer und Freunde
Sie ist einer der wenigen Superstars, den die deutsche Klassik in
vielen Jahren hervorgebracht hat, wird seit vielen Jahren auf den
Bühnen der Welt frenetisch gefeiert und hat sich einen Ruf erarbeitet,
wie dies nur sehr wenigen Künstlern gelungen ist. Sabine
Meyer ist eine Ausnahme-Erscheinung, eine Ausnahme-Künstlerin.
Auch wenn sie einer breiten Öffentlichkeit vor allem durch
die Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan und dem Skandal
bekannt ist, dass die Berliner Philharmoniker eine so gut Klarinette
spielende Frau in ihren Reihen nicht ertragen konnten, wurde
bereits bei Ihrer Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb 1979
deutlich, dass der so lange im verborgenen blühenden Klarinette
eine neue, begeisternde Protagonistin erwuchs. Ausverkaufte
Säle, preisgekrönte CD-Aufnahmen begleiten seither ihren Weg.
Wie vielfältig und facettenreich die Aktivitäten von Sabine Meyer
sind, zeigt auch „Paris Mécanique“. Mit dem Trio di Clarone, dem
Drehorgelspieler Pierre Charial und dem Klarinettisten Michael
Riessler entstand ein Programm, das auf wunderbare Weise dem
Zauber und dem akustischen Farbenreichtum der Metropole Paris
nachspürt. Natürlich stehen die „Danses Exotiques“ von Jean Francais
oder das herrliche „Scaramouche“ von Weills Freund Darius
Milhaud im Mittelpunkt des Programms, aber auch Filmmusik von
Ennio Morricone. Scott Choplins „Solas“ oder Leroy Andersons
„Jazz Pizzicato“ machen dieses Konzert zu einem Höhepunkt.
Klarinette / Bassetthorn: Sabine Meyer und Wolfgang Meyer | Klarinette: Michael Riessler Bassetthorn: Reiner Wehle | Drehorgel: Pierre Charial
