Nils Mönkemeyer, den das Klassik-Magazin „Rondo“ unlängst als „erstes deutsches Bratschenwunder“ bezeichnete, wurde 1978 in Bremen geboren. Bereits während seines Studiums bei Hariolf Schlichtig an der Hochschule für Musik in München entwickelte er eine intensive Konzertkarriere. Im Dezember 2006 erhielt er in Moskau den 1. Preis beim Internationalen Yuri-Bashmet-Wettbewerb sowie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2006. Mönkemeyer spielte u.a. mit dem WDR Rundfunkorchester, den Moscow Soloists unter der Leitung von Yuri Bashmet sowie mit dem Russischen Nationalorchester. Er arbeitete mit Dirigenten wie Michail Jurowski, Reinhard Goebel oder Michael Sanderling. Ebenso wurde er eingeladen, im Rahmen des Festivals „Chamber Music connects the World“ zusammen mit Gidon Kremer und Lynn Harrell aufzutreten. Mönkemeyers Debüt-CD „Ohne Worte“ mit Werken von Schubert, Mendelssohn und Schumann erhielt großen Zuspruch bei Publikum und Presse und schaffte sogar den Einstieg in die deutschen Klassik-Charts. Er ist Gast bei diversen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Heidelberger Frühling und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Mönkemeyer ist auch als Kammermusikpartner u.a. mit Julia Fischer, Leonidas Kavakos und Christoph Poppen tätig. Nach einer Assistenzprofessur an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia Madrid wurde er als Professor für Bratsche an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden berufen. Nils Mönkemeyer spielt eine Bratsche aus der Werkstatt des Münchner Geigenbauers Peter Erben.