Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen studierte Gesang in Detmold und Berlin und schloss 2007 ihr Studium bei Prof. Julie Kaufmann ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Andreas Scholl, Thomas Quasthoff, René Jacobs, Wolfram Rieger, Axel Bauni, Irwin Gage und Dietrich Fischer-Dieskau. Bereits während ihres Studiums gastierte Olivia Vermeulen an Theatern in Bielefeld, Lübeck, und am Schlosstheater Schönbrunn in Wien sowie bei den Berliner Festspielen. 2008 war sie Preisträgerin beim internationalen Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks La Voce in Bayreuth. Seit der Spielzeit 08/09 ist Olivia Vermeulen Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin. Dort übernahm sie die Partie der Zerlina in Mozarts Don Giovanni, die Rolle der Phénice in Glucks Armida in einer Inszenierung von Calixto Bieito und die Partie des Daphnis in Pique Dame. Diese Spielzeit singt sie dort die Titelpartie in der deutschen Uraufführung der Oper Die rote Zora, sowie die Partie des Cherubino in die Hochzeit des Figaro in einer Inszenierung von Barrie Kosky. 2009 gastierte sie im Rahmen der Händel Festspiele Halle als Oberto in der Händel-Oper Alcina unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. Weitere musikalische Impulse erhielt Olivia Vermeulen aus der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Alessandro de Marchi, Andreas Spering oder Konrad Junghänel. Neben Opernpartien sang die Mezzosopranistin bei Konzertpodien im Konzerthaus und der Philharmonie in Berlin, beim Kissinger Sommer 2008 und 2009 sowie bei den Festtagen Alter Musik in Herne. Dort übernahm sie die Titelpartie in La Dirindina von Scarlatti. Olivia Vermeulen beteiligt sich regelmäßig an CD-Einspielungen. 2009 nahm sie mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner ein Solo-Programm beim Bayrischen Rundfunk auf. Die Aufnahme mit bisher unveröffentlichten Arien des Italienischen Barock erscheint bei Sony/BMG.