David Ortmann, Jahrgang 1986, war bis 2006 Schüler des Sprachenzweiges an der Landesschule Pforta. Dort entstanden auch seine ersten Inszenierungen, unter anderem »… und tot bist du«, für das er den Publikumspreis des Landes Sachsen-Anhalt erhielt und sein Bundesland beim Schultheater der Länder in Pirmasens vertrat. Er arbeitete bis Ende 2008 am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/ Quedlinburg in der Dramaturgie und als Regieassistent. Im Rahmen der Halberstädter Domfestspiele 2008 inszenierte er Elfriede Jelineks »Totenauberg« als szenische Installation, in Halle (Saale) brachte er zeitgleich »Verbotenes Spiel« auf die Bühne. Seit August 2009 ist David Ortmann am Anhaltischen Theater Dessau engagiert, um dort als Regieassistent und Regisseur zu arbeiten. Hier debütierte er mit Felicia Zellers »Kaspar Häuser Meer«. In der Spielzeit 2010/11 inszenierte er die Bühnenversion zu Florian Henckel von Donnersmarcks »Das Leben der Anderen« in Dessau. Bereits im zweiten Jahr inszenierte er 2011 das Wittenberger Sommertheater, das in diesem Jahr auch in acht Städten entlang des Lutherweges, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, zu sehen war. Weitere Engagements umfassen das IMPULS Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt und die Staatskapelle Halle. Mit seinem langjährigen Spieler Franz Werfel, Student der Theologie und Philosophie, erhielt David Ortmann im Sommer 2011 den Preis des Amateurtheatertreffens Leipzig für »Die Wanze«.
In der Spielzeit 2011/2012: Das Leben der Anderen, Tolles Geld oder Armut ist keine Schande