Der aus Berlin stammende Tenor begann seine musikalische Ausbildung bereits mit vier Jahren in dritter Generation einer großen Musikerfamilie. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei KS Christiane Bach-Röhr. Bereits während des Studiums nahm David Ameln eine rege Konzerttätigkeit in Norddeutschland auf. Neben zahlreichen Produktionen im Opern- und Operettengenre machte er ebenso als Evangelist und Liedsänger auf sich aufmerksam. Er ist Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2006. David Ameln trat als Solist beim Schleswig Holstein Musikfestival und bei den Wernigeröder Schlossfestspielen in Erscheinung. Engagements führten ihn nach Berlin, Hamburg, Brandenburg, Lübeck, Gera, Kiel und Darmstadt. Sein erstes Festengagement bekam er zur Spielzeit 2007/08 für zwei Jahre an der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Dort war er häufig in Operetten und Musicals zu erleben. Seit der Spielzeit 2009/10 ist David Ameln festes Ensemblemitglied am Anhaltischen Theater Dessau. Er ist in allen Genres des Musiktheaters häufig besetzt und sang u. A. die Titelpartie des Musicals „Candide“, sowie die männliche Hauptpartie Piquillo in Offenbachs Operette „La Pericolé“. 2010 debütierte David Ameln in Japan. Außerdem war er in der Spielzeit 2010/11 u. a. als Pong in „Turandot“, als Prinz Orlofsky in der „Fledermaus“, als Kuska in „Chowanschtschina“ und als Beppo im „Bajazzo“ zu erleben. Er wurde vom Dessauer Wagner-Verband 2011 für die 100. Bayreuther Festspiele als Stipendiat geehrt.
In der Spielzeit 2011/2012: Die Fledermaus, Chowanschtschina, Der Protagonist/ Der Bajazzo (I Pagliacci), West Side Story, La Bohème, Bastien und Bastienne, Schön ist die Welt