Regula Steiner, geboren 1948 in Thalwil-Zürich, erhielt ihre Schauspielausbildung von 1971 – 1972 an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris und von 1973 – 1976 am Konservatorium für Musik und Theater in Bern, die sie mit der Bühnenreifeprüfung abschloss. Berufsbegleitend erfolgten weitere Ausbildungen in Gesang und Tanz. Erste Engagements führten sie ans Theater „die rampe“ in Bern und an das Theater am Neumarkt in Zürich. Anschließend folgten zahlreiche Engagements u.a. am Theater in der Tonne Reutlingen, am Nationaltheater Mannheim, an den Städtischen Bühnen Essen, am Staatstheater Stuttgart, am Marburger Schauspiel, am Stadttheater Giessen und in Frankfurt /Main. Sie war u.a. als „Sonja Irene L.“ in Masse Mensch von Ernst Toller (Regie: Horst Mendroch), „Sally Bowles“ Cabaret Kander/ Ebb (Regie: Gerhard Platiel), „Dorin“ im Tartuffe von Jean Baptiste Molière (Regie: Christoph Pfeiffer), „Else Lasker Schüler“ in Mein Blauer Reiter (Regie: Maya Tangeberg), „Frau von Luber“ in Silbersee von Kaiser/Weill (Regie: Helmut Straßburger), „Puck“ im Sommernachtstraum von Shakespeare (Regie: Helmut Straßburger) und „Rita am Toten Mann“ von Anna Langhoff (Regie: Werner Tritzschler) und zu letzt in „Ines“ in Geschlossene Gesellschaft von Jean-Paul Sartre (Regie: Tatjana Reese) und „Die Dame in Grau“ Happy End - Weill (Regie: Herbert Olschock). 1993 gründete sie den kurtheater-bitterfeld e.V., der sich in seinen Theaterproduktionen mit der Region auseinander setzt. Seit 1990 ist sie Mitglied im Ensemble des Anhaltischen Theaters in Dessau.