Der 1977 in Dublin geborene Pianist Finghin Collins, der schon mit sechs Jahren Student von John O’Conor an der Royal Irish Academy of Music wurde, gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten von heute. Im Juni 1999 schloss er sein Studium mit dem Konzertexamen in Dublin ab, von 1999 bis 2002 brillierte er als Student in der „Classe de Virtuosité“ von Dominique Merlet am Conservatoire de Musique in Genf, im Juni 2002 wurde er mit einem „Premier Prix avec distinction“ ausgezeichnet. In seiner Heimat hat Collins alle wichtigen Auszeichungen für Klavier gewonnen. Bei den internationalen Klavierwettbewerben in Leeds (1996) und Dublin (1997) erreichte er das Semifinale. Zwei erste Preise bekam der Pianist bei den Rencontres Internationales des Jeunes Pianistes in Paris und Straßburg (1998). Im September 1999 gewann Finghin Collins schließlich den ersten Preis des Internationalen Clara-Haskil-Klavierwettbewerbs in Vevey, womit ihm endgültig der internationale Durchbruch gelang. Sein von der Kritik gelobtes Debüt in der Londoner Wigmore Hall gab er im Mai 1999. Seit seinem großen Erfolg wird Finghin Collins von den wichtigsten Orchestern der Welt als Solist eingeladen. Er trat u.a. bereits als Gastsolist mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Houston Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Kölner Rundfunkorchester, dem Philharmonischen Orchester Rotterdam, der Hong Kong Sinfonietta, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre de Chambre de Lausanne auf, er arbeitete unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Christoph Eschenbach, Leonard Statkin, Sakari Oramo, Emmanuel Krivine, Alexander Anissimov, Okko Kamu, Tadaaki Otaka, Heinrich Schiff. Im August 2008 debütierte Finghin Collins bei der Londoner Proms mit dem Ulster Orchestra unter der Leitung von Kenneth Montgomery. Finghin Collins ist künstlerischer Leiter des New Ross Piano Festivals in Irland.